Schweizerischer Nationalpark, eine Lunge der Schweiz
Im östlichen Teil des Kantons Graubünden gelegen ist der Park mit einer Fläche von etwas mehr als 170 Quadratkilometern das größte Naturschutzgebiet des Landes und somit auch ein bedeutendes Rückzuggebiet für die Flora und Fauna der Bergwelt.
Die Fakten zum Schweizerischen Nationalpark
Der Park wurde als ältester Park der Alpen 1914 gegründet und trägt seit 1979 den Titel Unesco-Biosphärenreservat. Der Schweizerische Nationalpark birgt durch die Berge beträchtliche Höhenunterschiede in sich, denn er beginnt auf 1.400 und endet bei 3.174 Meter über Meer, wobei der überwiegende Teil in der Subalpinstufe gelegen ist.
Ziel des Schweizerischen Nationalparks ist es eine Landschaft wiederherzustellen, wie sie vor vielen Tausend Jahren, vor der Zeit der großflächigen menschlichen Besiedlung, im gesamten Alpengebiet geherrscht hatte.
Flora und Fauna im Schweizerischen Nationalpark
Verschiedene Wildarten wir Rot- und Steinwild, Murmeltiere, Gämse, Schneehasen und unzählige Vogelarten, sowie der seit 1991 wieder angesiedelte Bartgeier lassen sich im Schweizerischen Nationalpark oft ohne langes Beobachten bestaunen. Ebenso beeindruckend sind die Wälder und Flüsse, die nicht selten spektakuläre Verläufe durch die Landschaft nehmen.
Für den Erhalt des Schweizerischen Nationalparks bestehen jedoch strenge Regeln, was den Aufenthalt im Park angeht. So ist es unter Strafe verboten die erlaubten Wege zu verlassen, was auch kompromisslos eingehalten werden sollte.
Die Rückkehr im Schweizerischen Nationalpark
Das Schönste und zugleich auch ein Mahnmal finde ich am Schweizerischen Nationalpark wie sich die allmähliche Rückeroberung der Natur über die einstigen menschlichen Eingriffe beobachten lässt. So zum Beispiel Überreste von einstigem Bergbau oder von Kalkbrennereien, die leider nur sehr langsam, aber dennoch sichtbar allmählich verschwinden. Hier findest du weitere Informationen!